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Meine Stillgeschichte – Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste

by Judith P.
Meine Stillgeschichte - Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste Stillbild | https://youdid.blog

Heute teile ich mit dir meine persönliche Stillgeschichte. Wie war mein Stillstart? Wie habe ich abgestillt und warum musste ich zweimal unfreiwillig abstillen? Diese Fragen teile ich heute mit dir in meiner persönlichen Stillgeschichte.

World Breastfeeding Week – Weltstillwoche

Diesen Beitrag wollte ich schon über ein Jahr schreiben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nämlich meine kleine Maus abgestillt und der Herzensmann hat von unserem letzten Stillen ein paar Bilder gemacht.

Gerade läuft auf Instagram die wbwchallenge von Trendshock und im Oktober ist wieder die Weltstillwoche also dachte ich, wird es jetzt endlich mal Zeit für diesen Artikel.

Vorweg möchte ich sagen, dass dies meine ganz persönliche Stillgeschichte ist. Keine Empfehlung, es genauso zu machen, und kein Verurteilen von anderen Stillgeschichten. Jede Mama hat da ihre ganz eigene Geschichte.

Meine Stillgeschichte - Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste mit 10 Monaten | https://youdid.blog

Mein Stillstart

Bereits vor der Schwangerschaft war klar, ich möchte unbedingt stillen. Über die Dauer hatte ich mir gar nicht soo viele Gedanken gemacht. Wie bei allem eigentlich, habe ich immer recht spontan entschieden, was für uns als Familie das Beste ist. Dass ich mindestes 6 Monate stillen möchte, war aber klar.

Gott sei dank durfte ich einen wunderbaren Stillstart im Krankenhaus erleben. Trotz Kaiserschnitt, hatte ich keinerlei Probleme. Wunde Brustwarzen, Schmerzen oder andere Stillprobleme kannte ich nur von Freundinnen. Ich brauchte nie irgendwelche Cremen oder Kompressen. Die einzigen Stillprobleme waren zu viel Milch und einmal ein Milchstau (Aua).

Bei der kleinen hatte ich ja schon etwas Erfahrung und so klappte es noch einfacher. Das einzige, was hier sehr unangenehm war, waren die Nachwehen in den ersten paar Tagen.

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Natürlich abstillen durch Beikost

Bei beiden Mädels habe ich dann 5 Monate ausschließlich gestillt. Bei der Großen habe ich dann ganz sanft Mittags mit Beikost angefangen. Anfangs waren das wirklich nur 3 Löffelchen Karottenbrei. Nach einer Woche waren wir ca. bei 100g. In der nächsten Woche gabs Pastinake, in der 3. Woche Pastinake mit Kartoffeln und in der 4. Woche Kartoffeln und Karotten.

Bei der Zuckerpuppe habe ich noch etwas später mit Beikost gestartet. Gaaanz langsam habe ich dann Mahlzeit für Mahlzeit ersetzt. So haben beide mit 8 Monaten Mittagsbrei, Abendbrei und nachmittags Obstmus gegessen. Alles habe ich selbst gekocht, danke an meinen Thermomix.

Mit 10 Monaten haben beide langsam zum Frühstück und Abendbrot ein Brot oder selbstgemachtes Baby Müsl gegessen.

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Warum musste ich nun unfreiwillig abstillen

Bei der Großen waren wir nach 11 Monaten bei zwei Stillmahlzeiten angekommen. Eine morgens direkt nach dem Aufwachen. Ich holte sie dann immer zu mir ins Bett und wir haben noch etwas gekuschelt. Oft ist sie dann auch noch mal eingeschlafen. Und Eine abends zum Einschlafen.

Als sie genau 11 Monate alt war, hielt ich etwas überrascht den positiven Schwangerschaftstest in der Hand, da wir bei der Zaubermaus sehr lange auf den positiven Test warten mussten. Nach unzähligen Untersuchungen, Blutabnahmen und einem Zyklusmonitoring wurde der Grund gefunden. Eine Gelbkörperschwäche. Ich musste also Hormone nehmen, um überhaupt schwanger zu werden.

Meine Stillgeschichte - Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste Stillfoto | https://youdid.blog

Umso überraschter war ich deshalb, dass es diesmal ohne Hormone geklappt hatte. Ich ging jedoch schnellstmöglich wieder zum Arzt und bekam auch sofort wieder die Hormone verschrieben. Es war kurz vor Weihnachten und wir fuhren zu meiner Schwiegerfamilie. Auf der Autofahrt las ich den Beipackzettel der Medikamente und las, dass man während der Einnahme keinesfalls Stillen sollte.

Da saß ich nun in der Zwickmühle. Ich hätte gerne weiter gestillt, aber ich wollte auch keinesfalls die Schwangerschaft gefährden. Also hiess es radikal abstillen.

Am Abend des 23. Dezembers stillte ich sie noch einmal und nahm dann die erste Tablette. Am Morgen kam sie natürlich direkt zu uns ins Bett und wollte an meine Brust. Weil es bei Oma aber auch spannend war, stand der Papa mit ihr auf und machte ihr eine Falsche mit Pre-Milch. Nach wenigen Tagen reichte ihr dann aber auch direkt das Frühstück.
Abends gabs dann auch immer eine Flasche, die sie noch einige Zeit zum Einschlafen brauchte.

Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste - Meine Stillgeschichte | https://youdid.blog

Ich war etwas traurig, dass ich schon mit 11 Monaten abstillen musste. Sicher hätte ich noch länger gestillt. Aber es sind keine Tränen gerollt, weder bei ihr noch bei mir. Ich konnte mich nämlich mit der Tatsache trösten, dass da ja schon ein neues Wunder in mir heranwächst, dass ich dann ebenfalls stillen kann.

Das plötzliche Abstillen führte dazu, dass noch ein zweimal abpumpen musste, um den Druck in der Brust zu verringern. Aber ansonsten hatte ich keinerlei Probleme abzustillen.

Ganz anders viel der zweite Stillabschied aus.

Meine Stillgeschichte Stillstart und Stillende | https://youdid.blog

Das zweite Stillende

Bei der Zuckerpuppe fiel mir der Abschied deutlich schwerer. Zum Einen war sie nochmal einen Monate jünger, also 10 Monate, und zum Anderen hatte sie da noch keinerlei Zähne und konnte nicht so viel Essen.
Außerdem war ich zu dem Zeitpunkt ja nicht schon wieder schwanger und wusste auch gar nicht, ob ich es jemals wieder werde würde.

Denn der Grund für das Abstillen war leider kein schöner. Ich musste Medikamente nehmen, die zu den Chemotherapeutika gehören und die mit dem Stillen überhaupt nicht vereinbar sind. Aber ich musste sie nehmen, denn ich hatte die Therapie schon einige Monate vor mir hergeschoben.

Meine Stillgeschichte - Warum ich zweimal unfreiwillig abstillen musste | https://youdid.blog

Und so war ich diesmal wirklich traurig. Abgestillt habe ich sie dann, als ich eine Woche bei meinen Eltern war. Auch dort hat die Oma sie morgens direkt genommen und ihr Frühstück gemacht. So fiel die morgendliche Stillmahlzeit einfach weg.

Und abends habe ich dann nur noch jeden zweiten Abend gestillt und an dem anderen Abend hat die Oma eine Flasche gegeben, sodass ich sanft abstillen konnte.

Als ich wieder zu Hause war, habe ich sie noch einmal abends gestillt und dabei sind die Fotos in diesem Blogartikel entstanden. Diesmal flossen auch ein paar Tränen bei mir. Die Zuckerpuppe steckte den Stillabschied zum Glück besser weg als ich. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, ihr war es egal ob Flasche oder Brust.

Meine Stillgeschichte abstillen mit 10 Monaten | https://youdid.blog

Jetzt – ein Jahr später – freue ich mich sehr, dass ich nächstes Jahr das Wunder des Stillens noch einmal erleben darf.

Und deine Stillgeschichte?

Wenn du magst kannst du in den Kommentaren von deiner Stillgeschichte erzählen.

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