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10 Tipps, wie du dein Instagram Profil ausmisten kannst und dadurch deine Reichweite und Interaktionsrate steigerst

by Judith P.
Lebe mehr mit weniger Instagram Minimalismus Challenge Minimalism Tipps wie du dein Instagramprofil ausmisten kannst | https://youdid.blog

Ein Punkt meiner #LebeMehrMitWeniger Challenge lautet Instagram Profil ausmisten. Da dieser Punkt etwas umfangreicher ist, dachte ich mir, ich verfasse einen separaten Beitrag.

Je nach Grad deiner Instagramnutzung kommt hier eine etwas größere Aufgabe auf dich zu.
Aber ich habe ein paar Tipps und Ideen für dich, was und wie du leichter dein Instagram Profil ausmisten kannst.
Aber Achtung: Instagram mag es gar nicht wenn man zu schnell zu viele Aktionen durchführt. Also 20 Bilder in 10 Sekunden likt oder 50 Accounts in einer Minute entfolgt und sperrt gerne mal den Account (Geht dann meist nach ein paar Minuten wieder). Also geh beim Ausmisten behutsam vor, damit du nicht als Bot eingestuft wirst.

1. Lösche 5 oder mehr Bilder aus deinem Feed, die dir nicht mehr gefallen.

Du musst die Bilder übrigens nicht löschen, sondern kannst sie einfach archivieren. Dann kannst du später noch einmal darauf zugreifen, die Kommentare lesen und die Bilder auch wieder zurück in den Feed holen.

2. Entfolge 5 Accounts, die dich nicht mehr ansprechen/inspirieren.

Wichtiger Tipp: Du solltest nie mehr als 1500 Accounts folgen. Das kann von Instagram und anderen Apps und Analyse Tools negativ gewertet werden. Denn Instagram geht davon aus, dass du eh nicht mit 1500 Accounts interagieren kannst und wertet dich daher als schlechten Follower beziehungsweise als fragwürdigen Account.

Mir persönlich fällt das Entfolgen am allerschwersten. Deshalb gehe ich nach folgenden Schritten vor:

  1. Ein Trick, um relativ schnell vielen zu entfolgen, denen ich vielleicht gar nicht folgen wollte: Ich gehe auf abonniert und dann bei Sortieren nach auf Abonniert seit: neueste zuerst. Hier findest du öfter mal Profile, denen du aufgrund von Gewinnspielen folgen musstest, die du aber vielleicht gar nicht so toll findest. Ich hoffe natürlich, dass mir jetzt nicht ganz viele entfolgen.
  2. Hier finde ich auch öfters mal Shops. Diesen entfolge ich dann meist und speichere sie mir aber ein einem Album ab. In dem ich 2 schöne Beiträge des Shops in meinem Album „Schöne Shops“ abspeichere.
  3. Dann gehe ich auf abonniert und dann auf Wenigste Interaktion und schaue mir die Profile an.
  4. Wenn man einem Profil entfolgt, kommt manchmal auch so ein Hinweis: Du folgst 20 ähnlichen Konten.
    Da klicke ich dann drauf und schaue mir die Profile an.
  5. Dann gehe ich bei Sortieren nach auf Abonniert seit: älteste zuerst.
    Auch hier schaue ich mal durch. Manchmal sind da Accounts dabei, denen folge ich schon seit 2012. Aber mittlerweile hat sich mein Fokus so verändert, dass diese Profile gar nicht mehr so gut zu mir passen. Und ich bin damals allen meinen privaten Freunden gefolgt, die zum Teil gar nicht mehr auf Instagram aktiv sind, (dann sind sie auch nicht traurig, wenn ich entfolge).
  6. Außerdem entfolge ich immer wieder Profilen, deren Sprache ich gar nicht verstehe. Wenn die wirklich richtig schön sind, speichere ich sie mir auch in einem Album. Ich bin zum Beispiel vielen skandinavischen Interior Accounts gefolgt, als der Scandistil in Deutschland noch gar nicht so bekannt war. Einigen davon folge ich auch weiterhin. Aber da ich in der Regel die Bildunterschriften nicht verstehe und es jetzt auch genug deutsche Scandi Accounts gibt, habe ich dort auch mal kräftig ausgemistet.
  7.  Ich bin auch ganz vielen Mama Accounts entfolgt, weil da reichen mir auch 3-4 gute.
  8. Und ich bin auch vielen Food Accounts entfolgt. Denn ich koche eh meist mit Cookidoo. Aber ich habe mir die Profile in einem Album gespeichert, wenn ich mal Rezeptideen suche.
  9. Ich bin auch vielen großen Profilen entfolgt. Denn da kommt ja oft gar nichts zurück.

Wenn ich mir Accounts anschaue, scrolle ich immer 3-4 mal und wenn ich dabei nicht mindestens 10 Bilder liken würde. Dann entfolge ich.

Wenn du einem Account gern entfolgen möchtest, ihn aber doch irgendwie schön findest und es deshalb nicht übers Herz bringst, dann speichere dir einfach sehr schönes Bild in einem speziellen Album ab und entfolge dem Account. Bei mir heisst das Album „schönen Accounts, denen ich nicht folge“. Diese Vorgehensweise hilft meinem Gefühl etwas zu verpassen, weil ich könnte ja irgendwann nochmal in dieses Album schauen. Mach ich vermutlich nie. Aber so fällt mir das entfolgen leichter.

Ich hoffe jetzt mal, dass mir nicht alle entfolgen. Wobei es natürlich immer sinnvoll ist, mir zu entfolgen, wenn dir mein Content nicht gefällt, denn dann likst du ja wahrscheinlich auch nicht meine Bilder usw und verschlechterst nur meine Engagement Rate.

3. Miste inaktive, komische und Ghost Follower aus

Scroll auch mal durch deine Follower und schau dir alle Profile ohne Profilbild und mit komisch klingenden Namen an. Das kann zum Beispiel Johnson21038 sein oder Achmediaschan294823. Mir ist sogar mal ein Fakeprofil von Justin Bieber gefolgt. Auf solche Follower kannst du aber getrost verzichten, sie klauen dir nur deine Reichweite oder stellen gar schlimmere Dinge mit deinen Fotos an.

Update: Jan 2021: Ich nutze schon länger nicht, mehr die App Cleaner, um inaktive Follower und Ghost Follower auszumisten.

Ich nutze regelmässig die App Cleaner for Instagram und sortiere damit inaktive Follower und Ghost Follower aus. Ab wann ein Follower als inaktiv gilt, kannst du selbst festlegen. Ich glaube standardmässig ist eingestellt, dass wenn länger als 90 Tage keine Aktivität auf dem Profil war.

Ghost Follower sind Accounts, die dir zwar folgen, aber schon länger kein Like oder Kommentar auf deine Bilder verteilt haben.

Das kann mehrere Gründe haben:

1. Sie finden deinen Account nicht schön und die Bilder nicht ansprechend.

2. Sie haben einfach so lange nicht mehr mit deinem Account interagiert, dass du ihnen aufgrund des Instagram Algorithmus gar nicht mehr angezeigt wirst und sie deine Bilder demnach auch nicht liken können (es sei denn sie gehen gezielt auf dein Profil).

3. Es sind irgendwelche Bots und Accounts, die einfach nur folgen, damit du ihnen auch folgst.

Es ist sehr mühsam diese Accounts händisch auszusortieren. Gerade mit steigender Anzahl an Followern. Das Gute ist, Instagram löscht in regelmäßigen Abständen Spam Accounts und Bots. Im Grunde musst du also nur abwarten.
Aber Achtung, folgst du selbst mehr als 1500 Profilen, wirst du schnell selbst als Spam Account einsortiert.
Also versuche nach und nach deine Abos zu reduzieren (siehe oben).

Wenn du dennoch Follower ausmisten möchtest, die zwar echt wirken und die du gern als Follower hättest, sie aber nicht aktiv sind. Dann like doch einfach ein paar Bilder von ihnen oder kommentiere ein paar Bilder, um auf dich aufmerksam zu machen. Vielleicht gewinnst du so zumindest die als Follower zurück, bei denen du durch den Algorithmus einfach nicht mehr angezeigt wurdest.

Letztere, also die Spam Accounts, erkennt man sehr leicht. Sie haben meist zwischen 30 und 2000 Followern, folgen selbst aber 2000-5000. Oft sind das Shops, die auf sich aufmerksam machen wollen. Diese Accounts blockiere ich einfach.

4. Instagram Highlights ausmisten

Wenn du Instagram Highlights nutzt, dann miste doch auch hier mal aus. Für ein ordentlicheres Profil empfehle ich dir außerdem einheitliche Cover Bilder zu verwenden. Hier findest du mein Tutorial, wie du dir einheitliche Instagram Highlight Cover erstellst.

5. Miste deine Bildersammlung aus

Wenn du jetzt noch Lust hast und die Pinterest Funktion von Instagram ebenfalls nutzt, kannst du jetzt noch deine Bildersammlung ausmisten.

Wenn du Instagram als Business nutzt und deine Reichweite und vor allem deine Interaktionsrate steigern möchtest, kann ich dir das ausmisten deiner Follower übrigens sehr an Herz legen.

So und nun viel Spaß beim Ausmisten.

Wenn dir dieser Beitrag gefällt, dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.
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